Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Ansicht von leicht schräg oben. Die Fruchtkörper erscheinen meist in bräunlichen (hellbraun, rotbraun, dunkelbraun bis fast schwarz) und sind ziemlich unregelmäßig geformt.
Blick auf die Hutunterseite. Die Poren sind weißlich bis cremefarben. Bei Mehrjährigen Exemplaren können sogar auch mehrere Röhrenschichten übereinander wachsen.
Der Gemeine Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum) bildet meist mehrjährige, sehr unregelmäßige Fruchtkörper aus. Diese können konsolenförmig am Stammgrund oder flach ausgebreitet (resupinat) an Wurzeln wachsen. Die Oberseite ist höckerig, braun bis schwarzbraun und besitzt oft einen scharf abgesetzten, weißen Zuwachsrand. Die Unterseite besteht aus feinen, weißlichen bis cremefarbenen Poren.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar Der Pilz besitzt eine extrem holzige, korkig-zähe Konsistenz und ist für den Verzehr völlig ungeeignet.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein gefährlicher Parasit und Saprobiont, der vor allem Nadelbäume (Fichte, Kiefer, Tanne) befällt. Er dringt über Wurzelverletzungen oder frische Baumstümpfe ein und verursacht eine intensive Weißfäule (Rotfäule) im Kernholz. Erscheinungszeit: Ganzjährig.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Wuchsort & Poren
Achten Sie auf das Wachstum direkt am Wurzelanlauf oder an der Unterseite von liegenden Stämmen. Die Poren sind sehr klein und verfärben sich auf Druck nicht. Ein sicheres Merkmal ist die rindenartige, oft konzentrisch zonierte Oberseite der Konsolen.
📜 Steckbrief
Wiss. Begriff:
Heterobasidion annosum
Weitere Bezeichnungen:
Kiefernwurzelschwamm
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
5.0 cm - 20.0 cm breit; hellbraun, rotbraun, dunkelbraun, schwärzlich; 1-2 cm dick, bis zu 10 cm vom Substrat abstehend, oft unregelmäßig geformt oder resupinat, vom Substrat leicht ablösbar, Oberfläche unregelmäßig konzentrisch gezont, runzelig-höckerig, Rand in der Wachstumsphase weiß
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren 2-5 mm lang, bei mehrjährigen Exemplaren auch mehrere Röhrenschichten vorhanden, Poren 2-4 pro mm, weiß bis cremefarben, rundlich-eckig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 0.0 cm, max. Stielbreite 0.0 cm; kein Stiel vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
Fleisch:
Trama weiß bis cremefarben, frisch elastisch, zäh, trocken hart, holzig
Geruch:
säuerlich
Geschmack:
unbedeutend
Sporen:
weiß bis blass cremefarben (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 4,5–6,0 x 3,5–4,5 µm (Q-Wert: ca. 1,2–1,4), subglobos bis breit ellipsoid, fein warzig ornamentiert (mit kleinen, amyloiden Warzen), mäßig dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz amyloid, KOH-Reaktion negativ.
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Moose
Vorkommen / Fundorte:
Nadelholzunter Fichtenan / auf Baumstümpfen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 5–10 cm (selten bis 20 cm) breit; unregelmäßig geformt mit einer "Berg- und Tallandschaft" auf der Oberseite; Farben reichen von rotbraun bis schwarzbraun.
✔Poren & Zuwachs: Unterseite mit feinen, weißen Poren; am Rand befindet sich eine auffällige weiße Wachstumszone. Oft bilden sich klare Guttationstropfen an den Poren.
✔Konsistenz: Mehrjähriger Pilz; das Fleisch ist sehr zäh, holzig und hart. Die jährlichen Zuwachszonen sind oft als Ringe auf der Oberseite erkennbar.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WUCHSFORM & FARBE:
Der Pilz wächst oft konsolenförmig oder flach ausgebreitet direkt am Stammgrund oder an Wurzeln. Typisch ist der Kontrast zwischen der dunklen, unebenen Oberseite und dem rein weißen Rand sowie der weißen Poren schicht.
Sammler-Berichte
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