Wichtiger Hinweis: Optische Bestimmungshilfe – Keine Verzehrfreigabe!
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Frontalanblick auf einen Baumstumpf mit Winter-Stielporlingen. Dieser Porling zeigt sich in bräunlichen Farbtönen. Das gleich mehrere Exemplare auf einem Stumpf oder Stamm wachsen ist nicht ungewöhnlich.
Blick auf zwei Exemplare von etwas schräg oben. Die Hutoberfläche ist samtig-filzig. Der Winter-Stielporling kommt in den den kalten Monaten des Jahres, hauptsächlich in den Wintermonaten vor.
Der Winter-Stielporling (Lentinus brumalis) ist ein hutförmiger Pilz mit einem 2–8 cm breiten, kreisrunden Hut. Die Oberfläche ist fein schuppig bis filzig und variiert farblich von graubraun bis dunkel-schwarzbraun, oft mit einem leicht gefransten Rand. Die Unterseite besteht aus einer weißlichen bis cremefarbenen Porschicht, deren Poren auffällig weit und eckig sind (ca. 1–3 pro mm).
🍄 Kulinarik: Ungenießbar Der Pilz ist aufgrund seiner extrem zähen, lederartigen Konsistenz vollständig für die Küche ungeeignet. Er ist nicht giftig, aber holzig und geschmacklos.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Saprobiont an totem Laubholz (vor allem Birke, Buche, Erle). Er besiedelt Äste und Stümpfe. Wie der Name sagt, ist er ein Winteraspekt-Pilz. Erscheinungszeit: Oktober bis April (Hauptzeit Spätherbst bis Frostbeginn).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Porenweite & Stiel
Achten Sie auf die weiten, eckigen Poren, die für das bloße Auge gut sichtbar sind. Der Stiel ist meist zentral angeordnet, zäh und grau-braun gefärbt. Er unterscheidet sich vom Maiporling durch die deutlich größeren Poren und das Erscheinen im Winterhalbjahr.
2.0 cm - 8.0 cm breit; dunkelbraun, dunkelgrau, gelbbraun; ausgebreitet bis niedergedrückt, Oberfläche jung feinfilzig oder faserschuppig, alt kahl, Rand scharf, wellig gelappt, trocken eingerollt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Röhren 1-3 mm lang, cremeweiß, kurz am Stiel herablaufend, Poren rundlich, cremeweiß, zum Stiel hin länglich-eckig
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 4.0 cm, max. Stielbreite 0.6 cm; bräunlich bis graubraun, meist zentral, biegsam, filzig-schuppig, alt kahl
Fleisch:
weißlich bis hellbraun, elastisch-zäh, biegsam, trocken hart
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop durchsichtig (hyalin); Größe: 5,5–7,5 x 2,0–3,0 µm (Q-Wert: ca. 2,2–2,8), zylindrisch bis schmal ellipsoid, oft leicht gebogen (allantoid-tendenziell), glatt, dünn- bis mäßig dickwandig, meist ohne auffällige Öltropfen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion negativ.
Boden:
Holz
Begleitpflanze:
Hagebutten
Vorkommen / Fundorte:
ParkanlagenLaubholzGärtenGebüschan / auf Baumstümpfenauf Laubholzresten
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 2-8 cm (bis 12 cm) Durchmesser; braun bis dunkelbraun; Oberfläche samtig-filzig; Rand jung eingerollt.
✔Poren: Weißlich bis leicht gelblich; klein, rundlich bis rautenförmig.
✔Stiel: 2-4 cm lang; hellbraun bis rotbraun; fein schuppig.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Der Winter-Stielporling ist durch seine samtig-filzige Hutoberfläche und die sehr kleinen, bei jungen Exemplaren rundlichen bis rautenförmigen Poren gut gekennzeichnet. Er wächst bevorzugt an totem Laubholz (wie Buche, Eiche, Pappel, Weide) und ist sehr frostresistent.
Sammler-Berichte
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