Bild exemplarisch, KI generiert. Die Hutoberfläche ist meist in orangefarbenen Farbtönen gefärbt. Ein wichtiges Merkmal ist zudem, dass die Huthaut bei Feuchtigkeit zwar schmierig, aber nicht schleimig wie bei anderen Schnecklingen wird.
Der Hain-Schneckling (Hygrophorus nemoreus) ist ein kräftiger, fleischiger Pilz mit einem 4–10 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist nicht schleimig, sondern fein eingewachsen faserig und von fleisch-ockerner bis zimtoranger Farbe. Die Lamellen sind blass cremefarben mit einem lachsfarbenen Schein und laufen deutlich am Stiel herab.
🍄 Kulinarik: Essbar Ein guter Speisepilz mit festem Fleisch und einem angenehmen, leicht mehlartigen Geruch.
Zubereitungstipp: Aufgrund seines festen Fleisches eignet er sich hervorragend zum Braten. Er behält seine Struktur gut bei und gibt Mischpilzgerichten eine feine, nussige Note.
⚠ Status & Seltenheit: In Deutschland wird die Art bundesweit in der Vornwarnstufe geführt. Er ist ein Indikator für alte, naturnahe Laubwaldstrukturen und sollte deshalb geschont werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt bei Eichen (Quercus) und Buchen (Fagus) auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Man findet ihn in lichten Laubwäldern und an Waldrändern. Erscheinungszeit: September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Trockener Hut & Mehlgeruch
Wichtigstes Merkmal innerhalb der Schnecklinge ist der trockene, nicht schleimige Hut und der schwache, aber deutliche Mehlgeruch beim Zerreiben der Lamellen. Die Stielspitze ist oft fein weißlich bereift.
4.0 cm - 10.0 cm breit; blass orangebräunlich, orange, gelblich-weiß, gelblich-ziegelrot; jung halbkugelig, bald flach bis niedergedrückt, schwach gebuckelt, Oberfläche meist trocken, nur bei feuchter Witterung schmierig, matt, eingewachsen radialfaserig, Rand heller und eingerollt, im Alter eingerissen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel angewachsen bis kurz herablaufend, blass cremefarben mit orangenem Ton, relativ entfernt stehend, Schneiden glatt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 8.0 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch, weißlich bis blassockerlich, komplett faserig-flockig, Basis verjüngt
Fleisch:
weiß-creme, unter der Huthaut orangebräunlich
Geruch:
schwach mehlartig
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 7,0–9,0 x 4,5–5,5 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,7), ellipsoid, glatt, dünn- bis mäßig dickwandig, hyalin, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Vorkommen / Fundorte:
Laubwaldunter Buchenunter Kastanienunter Eichen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 4–10 cm, orangebraun bis ockerfarben, mit faserig-schuppiger Oberfläche, kaum schleimig.
✔Lamellen: Weißlich bis blass creme, entfernt stehend, am Stiel herablaufend.
✔Stiel: Weißlich bis blass gelblich, fest, trocken, fein flockig.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Der Hain-Schneckling fällt durch seine faserig-schuppige, fast trockene Hutoberfläche auf, die ihn klar von den stark schleimigen Arten der Gattung abgrenzt.
Sammler-Berichte
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