⚠ Vorwarnstufe / Gefährdung unbekannten Ausmaßes - Bestand rückläufig bzw. nicht gesichert feststellbar
(Hygrophorus unicolor)
📖 Lamellenpilze
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kein Bild
essbar
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
✨ Wissenswertes
Der Orangefalbe Schneckling (Hygrophorus unicolor) ist ein mittelgroßer Schneckling mit einem 3–7 cm breiten Hut. Die Farbe ist ein warmes Orange-Gelb bis Orange-Ocker, wobei der Rand oft heller ausblasst. Die Oberfläche ist bei feuchtem Wetter sehr schleimig. Er ist ein typischer Spätherbstpilz der Laubwälder.
🍄 Kulinarik: Essbar Der Pilz ist essbar und besitzt mildes, weißliches Fleisch. Er wird jedoch aufgrund seiner relativen Seltenheit kaum als Speisepilz gesammelt.
Zubereitungstipp: Er kann wie der Frostschneckling verwendet werden. Die dicke Schleimschicht sollte vor dem Kochen entfernt werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen: Ein Mykorrhizapilz, der streng an Laubbäume, insbesondere die Rotbuche (Fagus sylvatica), gebunden ist. Er wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Böden. Erscheinungszeit: Oktober bis Dezember (oft erst nach den ersten Frösten).
2.0 cm - 7.0 cm breit; orangebeige, orangefalb; jung halbkugelig, später gewölbt und oft verbogen, Oberfläche jung schleimig, trocken fein radialfaserig, mit dunklerer, orangefuchsig-rotbrauner Mitte, zum Rand hin heller und fast weiß, Rand lange eingebogen, im Alter gerade stehend und etwas gerippt
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen am Stiel angewachsen bis kurz herablaufend, erst weiß, dann blass lachsfarben, Schneiden glatt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 7.0 cm, max. Stielbreite 1.0 cm; zylindrisch, oft gebogen, erst voll, später hohl, blassgelb bis blassorange, fein weißflockig, Basis teilweise zugespitzt
Fleisch:
weißlich-blassgelb, weich, in der Hutmitte dick
Geruch:
pilzig
Geschmack:
mild
Sporen:
weiß (Massensporenfarbe), unter dem Mikroskop hyalin; Größe: 6,5–9,0 x 3,5–5,0 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,9), ellipsoid bis tropfenförmig, glatt, dünn- bis mäßig dickwandig, hyalin, mit einem oder mehreren kleinen Öltröpfchen; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion unauffällig.
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Wald-Bingelkraut, Quirlblättrige Weißwurz
Vorkommen / Fundorte:
Laubwaldunter Buchen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 3–7 cm breit, blass-orange bis gelblich, in der Mitte oft etwas dunkler, Oberfläche bei Feuchtigkeit stark schleimig.
✔Lamellen: Weißlich bis blass gelblich, entfernt stehend, am Stiel herablaufend.
✔Stiel: Weißlich bis blass gelblich, zylindrisch, glatt.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Der Orangefalbe Schneckling zeichnet sich durch seine insgesamt recht einheitliche, blass-orange bis gelbliche Färbung aus, die besonders bei feuchter Witterung durch den Schleim auf dem Hut betont wird.
Sammler-Berichte
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