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Verwechslungsgefahr!
Dieser Pilz hat tödlich giftige Doppelgänger. Bitte genau prüfen!
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essbarHinweis: Enthält Inhaltsstoffe, die im Rohzustand unverträglich sind. Nur gut durchgegart verzehren!
Wachstumszeit / Monate:
Ja
Fe
Mä
Ap
Ma
Ju
Ju
Au
Se
Ok
No
De
Der Schild-Rötling (Entoloma clypeatum) ist ein typischer Frühlingspilz mit einem Hutdurchmesser von 4–12 cm. Er ist oft schon ab April unter Rosengewächsen (Rosaceae) wie Schlehen, Weißdorn oder Obstbäumen zu finden. Sein Hut ist meist grau-braun, hygrophan und besitzt in der Mitte oft einen charakteristischen Buckel. Die Lamellen sind jung weißlich und verfärben sich mit der Sporenreife schmutzig-rosa. Da er einer der wenigen essbaren Rötlinge ist, erfordert seine Bestimmung extreme Sorgfalt.
🍄 Kulinarik & Vorbereitung: Essbar (gegart) Der Schild-Rötling gilt als guter Speisepilz, ist jedoch
roh giftig und kann schwere Magen-Darm-Störungen verursachen.
- Erhitzung: Er muss mindestens 15 Minuten gut durchgegart werden, um die Thermolabiliät der Gifte zu nutzen.
- Geschmack: Er besitzt ein angenehm mildes, mehlartiges Aroma.
- Hinweis: Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit giftigen Rötlingen nur bei absoluter Sicherheit sammeln!
☠ Giftwarnung: Verwechslungsgefahr!
Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Riesen-Rötling (dieser wächst jedoch später im Jahr und meist im Wald) sowie mit dem Frühlings-Gift-Rötling. Letzterer hat keinen Mehlgeruch.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er bildet eine Mykorrhiza mit Rosengewächsen. Typische Standorte sind Streuobstwiesen, Hecken und Gartenanlagen. Er bevorzugt lehmige, eher kalkhaltige Böden. Erscheinungszeit: April bis Juni.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geruch Prüfen Sie zwingend die Begleitbäume: Er wächst bei Apfel, Birne, Kirsche, Schlehe oder Weißdorn. Zudem hat er einen deutlichen Mehlgeruch. Fehlt dieser Geruch oder stehen Eichen/Buchen in der näheren Umgebung, ist höchste Vorsicht geboten!
Wiss. Begriff:
Entoloma clypeatum
Weitere Bezeichnungen:
Schildrötling, Geflammter Rötling
Hutbeschreibung (ggf. Fruchtkörperbeschreibung):
4.0 cm - 12.0 cm breit; dunkel graubraun, rußig braun, hell graubraun, beigebraun; jung glockig, später abgeflacht, mehr oder weniger stark ausgeprägter Buckel, alt unregelmäßig ausgebreitet und oft verbogen, Oberfläche fein radial faserstreifig, seidig, glänzend, hygrophan, Rand kaum gerieft und nach unten, im Alter wellig verbogen
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen ausgebuchtet mit Zähnchen angewachsen, jung weißlich bis blassgrau, später graurosa, untermischt, Schneiden wellig gekerbt
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 10.0 cm, max. Stielbreite 2.0 cm; zylindrisch, meist verbogen, längsfaserig, weiß bis graulich, teilweise büschelig verwachsen
Fleisch:
weiß bis grauweiß, zum Hutrand dünn
Geruch:
mehlig-gurkenartig
Geschmack:
mehlig-gurkenartig
Boden:
Gras/Wiese, lehmiger Boden, Kalkboden
Begleitpflanze:
Gamander-Ehrenpreis, Schlehdorn, Weißdorn, Löwenzahn
Vorkommen / Fundorte:
Parkanlagen Wiese / grasige Plätze Gärten Gebüsch Obstwiesen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
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Hut: 4–12 cm breit, braun bis graubraun, oft unregelmäßig gewölbt oder eingebuchtet.
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Lamellen: Anfangs weißlich, bei Reife durch das Sporenpulver rosarot, ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
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Stiel: Weißlich bis hellgrau, oft faserig längsgestreift.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
WICHTIGSTES MERKMAL:
Die Kombination aus dem braunen bis graubraunen Hut, den bei Reife rosaroten Lamellen und dem Standort bei Rosengewächsen sowie Pflaumen- oder Apfelbäumen ist charakteristisch.
EXTERNER MEDIENINHALT
Bestimmungs-Video:
Schild-Rötling (YouTube)
Hinweis: Dieses Video stammt von einem Drittanbieter auf YouTube und ist kein Angebot von Mushroom-Toxin.de.
Doppelgänger:
⚠ VORSICHT: Doppelgänger & Verwechslungen
Sammler-Berichte
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