Der Grubige Fichten-Milchling (Lactarius scrobiculatus) ist ein kräftiger Pilz mit einem Hutdurchmesser von 7–25 cm. Der Hut ist stroh- bis goldgelb, oft undeutlich gezont und am Rand auffällig zottig behaart. Ein markantes Merkmal ist der kräftige, weißliche Stiel, der mit gelblichen, grubig vertieften Flecken (Scrobikeln) übersät ist. Die weiße Milch verfärbt sich bei Kontakt mit Luft sofort schwefelgelb.
⚠ Warnhinweis: Giftig / Ungenießbar Der Pilz ist im rohen Zustand giftig und verursacht schwere Magen-Darm-Störungen.
Geschmack: Das Fleisch schmeckt extrem brennend scharf und bitter.
Besonderheit: Aufgrund der häufig hohen radioaktiven Belastung (Cäsium-137) und seiner Seltenheit sollte der Pilz im Wald geschont werden.
🍂 Ökologie & Standort: Er ist ein Mykorrhizapartner der Fichte und wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in Gebirgslagen oder kalkreichen Mittelgebirgen. Man findet ihn in moosigen Nadelwäldern. Erscheinungszeit: Juli bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Stielgruben & Milchreaktion
Achten Sie auf die gelben Gruben am Stiel und die sofortige Gelbverfärbung der Milch. Der zottige Hutrand in Kombination mit dem Standort unter Fichten auf Kalk macht ihn fast unverwechselbar.
6.0 cm - 25.0 cm breit; strohgelb, goldgelb bis zitronengelb, mit dunkleren, konzentrischen Zonen ; jung gewölbt mit eingebogenem, zottigem Rand, bald trichterförmig vertieft; Oberfläche trocken bis feucht-schmierig, konzentrisch gezont
Fruchtschicht (Lamellen/Poren):
Lamellen blass cremefarben, am Stiel angewachsen oder leicht herablaufend.
Stiel Beschreibung:
max. Stielgröße 6.0 cm, max. Stielbreite 3.5 cm; weißlich bis blass cremefarben, charakteristisch mit ocker- bis braungelben, grubigen Vertiefungen (Grübchen) übersät; im Alter hohl
Fleisch:
weißlich, brüchig; Milch verfärbt sich schwefelgelb
Geruch:
fruchtig säuerlich, zitronenartig
Geschmack:
sehr scharf, unangenehm ölig-bitter
Sporen:
hellocker bis hellbräunlich, reit elliptisch bis fast kugelig, warzig
Boden:
Kalkboden
Begleitpflanze:
Etagenmoos, Dornfarn, Land-Reitgras
Vorkommen / Fundorte:
Nadelwaldunter Fichtenunter Tannen
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 6–25 cm breit, lebhaft strohgelb, oft konzentrisch gezont und leicht klebrig; im Alter trichterförmig vertieft.
✔Milch: Erst weiß, verfärbt sich an der Luft rasch schwefelgelb; schmeckt brennend scharf.
✔Stiel: Weißlich bis strohgelb, gekennzeichnet durch zahlreiche dunklere, gelb- bis graubraune Gruben (Vertiefungen).
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
BESTIMMUNGSTIPP:
Das sicherste Merkmal für den Grubigen Fichtenmilchling sind die deutlich sichtbaren, dunkleren Gruben (Vertiefungen) am Stiel. Ergänzend dazu verfärbt sich seine anfangs weiße Milch bei Kontakt mit der Luft innerhalb weniger Minuten deutlich schwefelgelb. Der Hut ist zudem meist auffällig gelb und konzentrisch gezont.
Sammler-Berichte
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