Bild exemplarisch, KI generiert. Wichtig zur Bestimmung ist der Standort (häufig auf oder bei Kompost oder Gartenabfällen, stickstoffhaltige Böden) und die Rötung im Schnitt. Zudem ist die Hutoberfläche braunschuppig.
Der Braune Kompost-Champignon ist ein robuster und sehr kräftiger Vertreter seiner Gattung. Er bevorzugt extrem stickstoffreiche Standorte wie Komposthaufen, Gartenbeete, Müllplätze oder stark gedüngte Parkanlagen. Charakteristisch ist sein dunkelbrauner, oft mit groben Schuppen besetzter Hut und der kräftige Stiel. Dieser besitzt einen häutigen Ring und darunter oft mehrere gürtelartige, bräunliche Schuppenzonen, die wie ein "geschoppter Stiefel" wirken. Im Anschnitt läuft das weiße Fleisch deutlich rötlich bis fleischrosa an.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Jung essbar Die Art wird vor allem in jungem Zustand als essbar eingestuft. Da der Speisewert im Alter nicht eindeutig beurteilt ist, sollte man vorzugsweise junge Exemplare verwenden. Unabhängig davon sollte der Standort genau geprüft werden: Da der Pilz bevorzugt auf Schutt-, Müll- und Kompostplätzen wächst, besteht die Möglichkeit einer erhöhten Anreicherung von Schwermetallen oder anderen Schadstoffen. Sammeln Sie ihn daher nur an unbelasteten Stellen in Gärten oder Parks.
💡 Bestimmungs-Tipp: Geruchsprüfung Verwechseln Sie ihn nicht mit dem giftigen Karbol-Champignon! Der Kompost-Champignon riecht typischerweise angenehm pilzig oder leicht säuerlich, während der Karbol-Champignon einen auffälligen phenolartigen Geruch besitzen kann. Auch die Verfärbung des Fleisches ist ein wichtiges Merkmal: Beim Kompost-Champignon rötet das Fleisch im Anschnitt, während sich das Fleisch des Karbol-Champignons typischerweise deutlich gelb verfärbt, insbesondere an der Stielbasis. Geruch und Verfärbung sollten jedoch immer zusammen mit weiteren Merkmalen zur Bestimmung herangezogen werden.
7.0 cm - 15.0 cm breit; schmutzig braun bis tabakbraun; anfangs halbkugelig, bald gewölbt, später flach ausgebreitet, jung glatt, später in dunkelbraune, große, breitfaserige, angedrückte Schuppen aufreißend, Rand mit fransigen Hüllresten behangen
max. Stielgröße 12.0 cm, max. Stielbreite 4.0 cm; zur Basis hin bisweilen verjüngt, fest, voll, alt hohl, schmutzig weiß, unterhalb des Ringes braunschuppig, mit braunen Gürtelzonen, Ring jung weißlich, doppelrandig, unterseits braunschuppig
Fleisch:
weißlich, im Schnitt rötend
Geruch:
angenehm
Geschmack:
angenehm
Sporen:
schwarzbraun bis dunkel purpurbraun (Sporenpulver); Größe: 6,5–8,5 x 4,5–5,5 µm (Q-Wert: ca. 1,4–1,6), breit ellipsoid; Ornament: glatt, dickwandig, dunkel braun; Keimporus: kein Keimporus vorhanden; Chemische Reaktionen: in Melzers Reagenz inamyloid, KOH-Reaktion inaktiv.
Boden:
Kompost
Begleitpflanze:
Brennnessel
Vorkommen / Fundorte:
ParkanlagenGärtenauf WegenKompost
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
✔Hut: 7-15 cm breit; hellbraun bis kaffeebraun; Oberfläche mit groben, anliegenden Schuppen bedeckt; sehr fleischig und kompakt.
✔Lamellen: Jung zartrosa, bei Reife schwarzbraun; sehr eng stehend und frei vom Stiel.
✔Stiel: Weißlich, im Alter bräunend; kräftig und dick; mit einem doppelten, hängenden Ring, der an der Unterseite oft bräunlich geschuppt ist.
🔍 Wichtigste Bestimmungsmerkmale
STANDORT & DOPPELRING:
Dieser Champignon liebt stickstoffreiche Böden (Kompost, Gartenabfälle). Auffällig sind seine stattliche Größe und der kräftige Stiel mit dem komplexen Ring. Im Schnitt rötet das Fleisch schwach, besonders an der Stielspitze, und er riecht angenehm pilzig, niemals nach Karbol (Tinte) oder Anis.
Sammler-Berichte
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